Chronik
Die Chronik des SV Dreyen
Chronik zum 50 jährigen Bestehen unseres Vereins
eine Zeitreise in die vergangenen 50 Jahre unseres Vereins
April 1958 Karl Tiemann gründet den Verein mit 6 weiteren Personen.
Die Frage der Gründer war –machen die Dreyener da mit ?
Wir erinnern uns -- In Dreyen gab es Sportfeste bei Nienaber - Grasbahnrennen in Siele - die SPD tanzte in den ersten Mai- und Lehrer Buhlman hatte ein Dreyener Theater gegründet
Und jetzt noch einen Schützenverein ???
September 1958Schaut man sich die Bilder vom ersten Schützenfest an weiß man sofort - die Gründer hatten es gewagt und gewonnen.
6 Monate nach der Gründung wurde das erste Schützenfest gefeiert … und wie !!!
Januar 1959 der Verein wählte seinen ersten Vorstand und Walter Reinke wurde langjähriger Oberst berühmt ist seine erste Rede an seine Schützenbrüder:
„ Trinkt in Maßen und bewahrt Euch immer einen aufrechten Gang – unser Erscheinungsbild muss in der Bevölkerung tadellos ankommen „
August 1960
Unser Verein erhielt seine erste Fahne
Im Vereinsleben feierte die damalige Generation ausgelassen und stimmungsvoll ihre Feste. Diese Generation hat den Verein auf einen erfolgreichen Weg gebracht- und dazu beigetragen, dass der Dreyener Schützenverein überhaupt werden konnte, was er heute ist
In den 60er Jahren übernahmen dann Martin Wefelmeier , Volker Hartwig und Heinz Schumacher die Vereinsführung.
Auch begann in den 60er Jahren auf dem Schießstand im damaligen Jägerkrug Nienaber der aktive Schießsport im Verein
Walter Kreft, Herbert Fleer und Günter Bunte waren die ersten erfolgreichen Sportschützen.
Und für die weitere Entwicklung im Schießsport sehr wichtig:
Herbert Fleer begann mit dem Aufbau der Jugendarbeit mit Manfred Zimmer , Martin Zimmer und Reiner Bunte erreichten die Jugendlichen ihre ersten Erfolge. Am 13. November 1966 wurde der erste Frauennachmittag im Hause der damaligen Königin Hannelore Mildau mit viel Stimmung gefeiert. Das war der Frühstart in eigene Damenveranstaltungen.
der Verein feierte seinen 10 jährigen Geburtstag. Das Schützenjahr begann mit Unstimmigkeiten in der Vereinsführung. Aus diesem Grunde wurde Manfred Grabolle gebeten für den zurückgetretenen König die Königswürde zu übernehmen - mit seine Frau Sieglinde waren sie das 10 Königspaar.Am Schützenmontag 1969 gewann Klaus Föste das Königsschießen und wurde der jüngste Schützenkönig in der Vereinsgeschichte
Wir erinnern in unserer Chronik in Dankbarkeit an jene Personen die viele Jahre in verantwortlichen Positionen unseren Verein geprägt haben:
Martin Wefelmeier, Walter Reinke, Heinz Schumacher, Volker Hartwig und unsere Majorslegende Herbert Siekmann.
In der Jahreshauptversammlung am 12. Januar 1974 wurde Klaus Föste zum 1. und E.A. Hofmann zum 2.Vorsitzenden gewählt. Manfred Grabolle übernahm die Finanzen. In der Vereinsführung vollzog sich ein Generationswechsel
Im Jahre 1975 wurde mit dem Anbau am Heidekrug ein neuer Schießstand geschaffen. In diesen Räumen fand der Verein für die nächsten Jahre auch ein gesellschaftlich neues Zuhause.
Die Chronik würdigt die Arbeit von Anneliese und Walter Tiemann, wir hatten miteinander eine gute Zeit im Heidekrug
In den 70er Jahren hatte der Schützenverein einen überragenden Meisterschützen, nämlich Walter Kreft :
„Dauer „ Vereinsmeister - König - Kreiskönig
Den Damen stiftete Herbert Siekmann einen eigenen Pokal -- und diestarteten zum ersten Mal mit einem eigenen Schießwettbewerb. Die ersten Sieger in der Damenschießabteilung wurden Hilde Nentwig, Renate Hartwig und Ingrid Bredemeier.
Wer in die Jugendarbeit säht erntet in der späteren Generation
War das Motto des Vereins …klar das die Jugendarbeit in unserem Verein einen hohen Stellenwert hatte
Unvergessen das Jubiläumsfest 1983 ---der große Festumzug am Festsonntag mit über 1000 Schützen und Musikkapellen – an der Spitze das Heeresmusikchorps der Bundeswehr
Was im Jahre 1976 locker begann—entwickelte sich unter Betreuung von Evelin Stuke und Renate Föste zu einem festen Bestandteil in unserem Verein : die Damenschießgruppe und es wurde nachhaltig trainiert, die Damen wurden in allen Wettbewerben auf Stadt – Kreis- und Bezirksebene immer erfolgreicher
In den 80er Jahren kam es dann zwischen Familien aus Enger und Familien aus der südfranzösischen Stadt Veron zu einer sehr familiären Verständigung --
1988 wurde mit Schützenkönig Helmut Lührmann der 30 jährige Geburtstag unseres Vereins zünftig gefeiert
Sommerfest 1989 der Festausschuß hatte einen für uns Schützen ausergewöhnlichen Einfall :Alkoholfreies Bier. Und das musste ja Folgen haben : Erstmalig in der Vereinsgeschichte fiel der Schützenumzug am Sonntag wegen zu feuchtem Wetter aus.
1993 folgten wichtige Personalentscheidungen
nach dem Motto wir Schützen tragen nicht nur grün –wir wollen es auch sein - wählte unser Verein seinen ersten Umweltbeauftragen Manfred Grabolle.
Wolfgang Nentwig übernahm die Festleitung und wurde mit den Dollis ein beliebter Sänger weit über unseren Verein hinaus.
Der Vorstand wollte sich insbesondere auch um die Senioren kümmern. Mit Manfred Grabolle und Hans Rudi Ohlmeyer wurde hier eine wichtige Aufgabe mit viel Herzenswärme erfüllt
Im Jahre 1993 wurde der Verein damit konfrontiert, dass die Schießsportanlage am Heidekrug keine Zukunft mehr hatte. Der Vorstand musste handeln.
Es entstand der Plan am Sportlerheim ein Schießstand zu bauen In der Chronik sind Planung und Bauausführung sehr detailiert festgehalten. Ganz besonderer Dank gilt den vielen Helfern für ihre freiwilligen Arbeitsstunden.
Der Damensport wurde immer erfolgreicher – und die Sensation in der Vereinsgeschichte lies nicht mehr lange auf sich warten --- am Schützenmontag (2001) um 14 23 hallte ein Aufschrei durch das Schützenzelt - ich habs geschafft ich habs geschafft -
Johanna Nienaber hatte einen Volltreffer gelandet und wurde erster Dreyener
Schützenkönig ( nicht Schützenkönigin ) … soviel Gleichberechtung war im Vereinsleben noch nicht aktuell.
Dann berichtet die Chronik über die Vereinsausflüge. Der erste größere Vereinsausflug führte im Jahre 2001 in den Ostteil Berlins. Es folgten dann alle 2 Jahre großartige Erlebnisausflüge.
Am Freitag den 13. Januar 2006 stand Dreyen Kopf --- der WDR ging auf Sendung. Schlag zehn von und mit Dreyener Bürgern. Und die Schützen hatten ihren ganz besonderen Auftritt:
Mit einem gewaltigen Böllerschuß begrüßten sie das WDR Team.
Dann ging es auch schon an die Planungen und Vorbereitungen für das Größte Fest in der Vereinsgeschichte, das Jubiläumsfest im Jahre 2008.
Die Chronik berichtet sehr ausführlich über die Vorbereitungen.
400 Musiker und 40 Vereine mussten auf dem Festplatz untergebracht werden. Nach wochenlangen Vorbereitungen wurde das Jubiläumsfest ein einzigartiger Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.
Wunsch für die Zukunft des Vereins
Für die Zukunft des Schützenvereins sind die Segel richtig gesetzt. Der notwendige Wind muss nun von den nachfolgenden Generationen kommen-

